Ausgangssituation
Der Einsatz von Kettenantrieben nimmt aufgrund ihrer Vielseitigkeit, Robustheit sowie Zuverlässigkeit in immer mehr Industriezweigen zu. Während Ihres Einsatzes unterliegen z.B. Rollenketten einem Gelenkflächenverschleiß, der zur einer immer größeren Kettenlängung führt. Gerade beim Einsatz einer Rollenkette als Steuerungselement stellt die Kettenlängung einen funktionskritischen Verschleiß dar. Die frühzeitige Erkennung der Kettenlängung während dem Einsatz ist äußerst komplex sowie aktuell nur bei Ketten möglich, die aus magnetischem Material bestehen. Die Folge dieser Einschränkung ist, dass amagnetische Rollenketten bzgl. ihres Verschleißzustandes nicht überwacht werden können, weswegen entsprechende Rollenketten entsorgt werden, obwohl diese noch mehrere Monate einsatzfähig wären.
Zielsetzung und Vorgehensweise
Ziel dieses Projektes ist die frühzeitige Erkennung von Verschleißerscheinungen bei Ketten. Entwickelt wird eine Verschleißerkennung von Rollenketten, die mittels Wirbelstromtechnik elektrisch leitende Materialien überwachen kann. Im Erfolgsfall würde das Projekt ein technisches Defizit bei der Überwachung von Rollenketten umfassend lösen.
Forschungspartner
KONRAD Mess- und Regeltechnik GmbH, Eichbrunnenstraße 5, 89355 Gundremmingen
Förderung
Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), FuE-Kooperationsprojekt;
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Laufzeit
01.08.2025 bis 31.07.2027
Jonas Nölcke
Dr.-Ing.Technische Logistik | Materialflussautomatisierung