SynergieRegion

Erschliessen von Transfer-Potenzialen vernetzter Produktionstechnologien für Smart City 5G Anwendungen

Das im Rahmen der BMVI-Förderrichtlinie „5G-Umsetzungsförderung im 5G Innovationsprogramm“ geförderte Gemeinschaftsprojekt hat das Ziel, einen entscheidenden Beitrag zu Entwicklung und Erprobung konkreter 5G-Anwendungen für moderne Produktionssysteme und den urbanen Raum zu leisten. Vier Teilprojekte bilden das Gesamtprojekt; das IFT forscht im Teilprojekt TP2 an der Lokalisierung in verschiedenen Anwendungsfällen der Logistik, Intralogistik und der vernetzten Fertigung.

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Auch in der Industrie werden zukünftig immer mehr Geräte und Maschinen miteinander vernetzt sein. Der neue Kommunikationsstandard ist ein wesentliches Element für das automatisierte und vernetzte Fahren oder ferngesteuerte Anlagen und zwingende Voraussetzung für die Fabrik der Zukunft. Entscheidend sind flächendeckende und konkrete 5G-Anwendungen, um die Forschung und Industrie in der Region Stuttgart zu stärken und einen Wettbewerbsfaktor zu schaffen.

Das im Rahmen der BMVI-Förderrichtlinie „5G-Umsetzungsförderung im 5G Innovationsprogramm“ geförderte Gemeinschaftsprojekt hat das Ziel, einen entscheidenden Beitrag zu Entwicklung und Erprobung konkreter 5G-Anwendungen für moderne Produktionssysteme und den urbanen Raum zu leisten. Im Rahmen des Teilprojekts Lokalisierung in verschiedenen Anwendungsfällen der Logistik, Intralogistik und der vernetzten Fertigung wird für die Anwendungsfälle (Intra-)Logistik und Not-Aus eine Lokalisierung über „5G-Tags“ entwickelt und umgesetzt.

Für die Erprobung unterschiedlicher Pilotanwendungen im industriellen Umfeld wird die am Forschungscampus ARENA2036 bestehende 5G-Infrastruktur genutzt. Für die Anwendungsfälle (Intra-)Logistik und Not-Aus wird eine Lokalisierung über „5G-Tags“ entwickelt und umgesetzt sowie mit anderen Lokalisierungstechnologien wie der Ultra-Breitband- Technologie (UWB) verglichen. So wird bspw. die Lokalisierungsgenauigkeit in Abhängigkeit von den Anbringungsorten an den logistischen Komponenten sowie das Pulk-verhalten mehrerer Tags bei der Lokalisierung und Datenübertragung untersucht. In vielen Produktions- und Logistikhallen werden Automated Guided Vehicles (AGVs) eingesetzt. Der Einsatz von 5G für diese sicherheits-relevanten Systeme soll durch die Anwendung von Geo-Fencing das Gefährdungspotenzial bei Störfällen reduzieren und gleichzeitig die Produktionsprozesse effizient halten. Eine geringe Latenzzeit und hohe Zuverlässigkeit sind hierfür Voraussetzung.

Balluff, NAiSE, Nokia, Pilz und Trumpf sowie
das Fraunhofer IPA zusammen mit dem Institut für Fördertechnik und Logistik und dem Institut
für Automatisierungstechnik und Softwaresysteme der Universität Stuttgart

  • Balluff GmbH
  • Fraunhofer IPA
  • NAiSE GmbH
  • Nokia
  • Pilz GmbH & Co. KG
  • Robert Bosch GmbH
  • TRUMPF
  • Universität Stuttgart
  • Wirtschaftsförderung Region Stuttgart
  • Bundesministerium für Digitales und Verkehr
  • VDI/VDE Innovation + Technik GmbH

Das Projekt hat eine Laufzeit bis 12/2023.

Ansprechpartner

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André Colomb

Dipl.-Ing.

Messtechnik und Schwingungsanalyse

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