Erforschung der Implementierung magnetisierbarer Komponenten in textile Strukturen zur magnetinduktiven Prüfung

Abschätzung der Lebensdauer und Ermüdungserscheinungen bei textilen Hochleistungsfaserstoffen/-seilen mit Hilfe der magnetinduktiven Prüfmethode

Ausgangssituation

Trotz des hohen Potentials textiler Hochleistungsfaserstoffe in neuartigen Anwendungen wie bspw. als textile Maschinenelemente (ME) in Form von HM-HT-Faserseilen (engl.: high modulus - high tenacity), fehlt es an hinreichenden Erfahrungen und Langzeitstudien zu Lebensdauer und Ermüdungserscheinungen.

Zielsetzung

Ziele sind grundlegende Untersuchungen hinsichtlich: a) Verbundverhalten zwischen ferromagnetischer Beschichtung und textilen Strukturen aus Hochleistungsfaserstoffen, b) Magnetisierung von Hochleistungsfaserstoffen bzw. textiler Halbzeuge sowie deren Implementierung / Einbringung in ein textiles Gebilde und c) magnetinduktive Prüfung zur Abschätzung der Lebensdauer.

Vorgehensweise

In dem beantragten Projekt werden erstmals magnetisierbare textile Komponenten / Halbzeuge auf Basis von ferromagnetisch-beschichteten Hochleistungsfaserstoffen für Anwendungen im fördertechnischen Bereich ausgeführt. Dabei werden magnetisierbare Partikel in einer Beschichtung auf textile Halbzeuge (z. B. Garne, Zwirne, …) und / oder textile Erzeugnisse (z. B. Geflechte, …) aufgebracht. Mit Hilfe der magnetinduktiven Prüfmethode, welches ein seit vielen Jahren anerkanntes Verfahren ist, sollen somit im Laufe der Zeit und in Folge von Verschleiß und Alterung Faserbrüche o. ä. des Erzeugnisses im Gebrauch zu detektieren sein. Auf diese Weise soll eine Abschätzung der Lebensdauer gegeben werden.

Forschungspartner

Kooperationsprojekt zwischen dem Institut für Fördertechnik und Kunststoffe (ifk) der TU Chemnitz und dem Institut für Fördertechnik und Logistik (IFT) der Universität Stuttgart

Laufzeit

Förderung seit 2024

Dieses Bild zeigt Johannes Keller

Johannes Keller

M.Sc.

Zerstörungsfreie Seilprüfung

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